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Canasta - verschiedenen Varianten

Canasta ist ein sehr bekanntes Kartenspiel. Gedacht ist dieses Spiel für vier Personen, die zwei Partnerschaften bilden. Man kann es jedoch auch mit zwei, drei, fünf oder sechs Personen spielen.

Erfinder des Spiels "Canasta" ist Segundo Santos. Er hat zusammen mit seinem Bridge Kollege Alberto Serrato das Spiel Canasta entwickelt. Dies war im Jahre 1939. Spätestens entstand Canasta in der Geschichte im Jahre 1940 in Südamerika. In der weiteren Geschichte gelang das Spiel dann schließlich über die USA nach Großbritannien und auf den europäischen Kontinent zu uns. Canasta war im Jahr 1950 neben Bridge das am häufigsten gespielte Kartenspiel. Es wurden sehr viele Bücher über die Spielstrategien des Canasta verfasst und herausgebracht. Darunter zum Beispiel stehen J. Crawford und O. Jacoby. Sie sind bekannt als zwei hervorragende Bridge-Spieler und Backgammon- Spieler. Damit sich ihre Bücher verkaufen ließen, forderten sie im Jahr 1950 andere sehr gut spielende Rivalen heraus. Sie gewannen die Spiele.

Ein paar Jahre später waren schon unzählige Varianten des Spiels entstanden.

Eine der bekanntesten Varianten ist das Samba- Canasta. Es wird mit drei Paketen gespielt. Diese Spielvariante möchte ich näher erläutern. Sie stützt sich auf die Official Canasta Laws. Dies wurde dem New Yorker Regency Whist Club zusammen mit Spielexperten im Jahr 1949 bis 1951 verfasst.

Es gibt eine sehr hohe Anzahl an Abweichungen, sodass man kaum alle beschreiben könnte. Wir stellen mal eine andere Spielvariante des Canasta vor, nämlich das Samba- Canasta und erläutern die am meisten auftretenden Abweichungen bei den verschiedenen Varianten.

Das Samba-Canasta

Im großen und ganzen gelten hier die Regeln eines normalen Canasta Spiels, welches man zu viert spielt. Jedoch gibt es viele andere Spielregeln. Im Gegensatz zum normalen Canasta, welches man mit 2 Mal 52 Blatt und 4 Jokern spielt, spielt man das Samba- Canasta mit 162 Karten, in dem sind jeweils zweimal 52 Karten enthalten, 6 Joker und 18 Wilde Karten. Ausgeteilt werden hier an jeden Spieler 15 Karten. Jeder Spieler zieht zwei Karten, nimmt sie auf und legt anschlißend ene wieder ab. Sequenzen sind sogenannte Meldungen, die auf aufeinanderfolgende Karten ablaufen, die einer Farbe sind. Dies müssen drei oder mehr sein. Diese Sequenzen dürfen beim Samba- Canasta gemelet werden und dürfen mit der obersten Karte vom Abwurfhaufen kombiniert werden.

In einer Meldung beim Samba- Canasta dürfen nicht mehr als 2 der wilden Karten sein. Ebenso darf keine wilde Karte in einem Canasta beigefügt werden. Die Partie ist beendet, wenn eine Partnerschaft 10.000 Punkte erreicht hat. Beim normalen Canasta sind dies normalerweise 5.000 Punkte. Um Ausmachen zu dürfen, sind 2 Canasta von Forderniss. Wenn ein Spieler ausmacht, darf er 3- 6 schwarze Dreier- Karten melden. Das Bonus für das Ausmachen beträgt 200 Punkte. Für das Verdeckte Aufmachen gibt es hier keinen Bonus. meldet eine Partei ein zweimal ein Canasta, bekommt diese Gruppe 100 Punkte für eine rote 3. Für jedes Paket 6 roter Dreier bekommt sie zusätzlich 400 Punkte. Hat es eine Partei nicht geschafft, am Ende des Spiels zwei Canasta zu bilden, werden die Punkte dafür abgezogen. So betrifft die Regelvariation auch das Teilen, dis Ass Bewertung, die Bedingungen für das Ausmachen, die Punkte für rote Dreier und das Spielende.

Die Punkte für die einzelnen Karten unterscheiden sich etwas. So bekommt man für einen echten Joker- Canasta, welches aus 7 Jokern besteht, 4.000 Punkte. Für einen echten Zweier- Canasta, welches aus sieben Zweier- wertigen Karten besteht, bekommt man 3.000 Punkte und für einen gemischten Joker- Canasta mit Jokern und Zweiern bekommt man 2.000 Punkte.

Die größten Unterschiede bei den Spielvariationen bei den verschiedenen Canasta- Arten sind folgende:

Es gibt in den verschiedenen Variationen meist auch eine variierte Anzahl von Karten. So werden oft verschieden viele Spielepakete verwendet und eine jeweils andere Anzahl von Jokern. So werden meist 6 Joker verwendet, obwohl das Standard Spiel mit 4 gespielt wird. Oft bekommen die Spieler am Anfang des Spiels nur 11 Karten, das übliche sind 13. Die Zeit für die Erstmeldung ist oft unterschiedlich, sowie das man nur wilde Karten melden darf. In den meisten Spielvarianten gibt es die Chance eines sogenannten »Sparr Canastas«. Dies ist eine Kombination von 4 schwarzen Dreiern und 3 Jokern. Dafür bekommt man 1.500 Punkte. Unterschiedlich ist auch die Regel für das Aufnehmen vom Abwurfstapel und die Chance, an Canasta Karten anzulegen. Ebenso sind die Regeln für das Ausmachen verändert und die Punkte für die roten Dreier. Punkte, die man für das Ende einer Partie benötigt, sind oft unterschiedlich. Das es soviel unterschiedliche Regeln gibt, sollte man sich vor Beginn des Spiels über die Regeln einig werden.

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